Patisserie-Buffet für Lars
Von den Planungen zu meinem ersten Patisserie-Buffet habe ich Euch ja bereits berichtet. Was ich noch nicht geschafft habe, ist Euch zu zeigen, wie denn Lars Patisserie-Buffet zu seinem Geburtstag aussah. Das möchte ich hiermit nun endlich nachholen. ![]()
Nur kurz zur Erinnerung, Lars und ich hatten Anfang November 2012 die Köpfe zusammen gesteckt und gesichtet, was es alles Leckeres zu seinem Geburtstag Anfang Dezember geben soll. Für folgende Leckereien hatten wir uns entschieden.
Julplätzchen
feine Zimtschnecke
Baumkuchen-Fours
Nata-Törtchen
Brownies mit Cremefüllung
Sablé au chocolat et à la fleur de sel
Pâte de fruits Montebello (Zwei-Schicht-Fruchtgelee)
Schokoladenmandeln
Vanillekipferl
Weinbeeren in Karamellschale
Himbeer-Tartelettes
Cheesecake-Würfel
Kahluapralinen
Zimttrüffel
Schoko-Gewürz-Kranz
Mandarinen-Glühwein
Apfel-Punsch (alkoholfrei)
Und für die Nicht-Zucker-Junikes, oder diejenigen, die kein Zucker mehr sehen konnten, war geplant...
Kräftige Brühe vom Ochsenschwanz
Schmalzbrote mit Harzer Käse und Harzer Wurstspezialitäten
Zwei Wochen vor Lars Geburtstag ging es dann laaaaaangsam los:
Schritt 1: Rezept-Kladde schreiben
Vor jedem Großprojekt mache ich mir immer eine kleine Rezeptkladde. Ich schreibe alle Rezepte, die ich verwenden will, in gekürzter Form auf. Ich will ja nicht ca. 20 Bücher auf dem Tresen liegen haben.
Die Kunst bei der Kladdenerstellung ist, die Zutaten inkl. der Mengen RICHTIG aufzuschreiben.
Warum ich "richtig" groß und fett schreibe? Weil ich es mal wieder nicht geschafft habe, meine eigenen Worte zu befolgen. ![]()
Für die Julplätzchen schrieb ich Folgendes auf: 200 g Butter, 200 g braune Butter, Mehl, ... Als ich mit den Julplätzchen begann, nam ich 200 g Butter. Dann ließ ich mir von Herrn Schubeck auf youtube.de zeigen, wie man braune Butter herstellt. Tat dies dann auch fleißig. Dann mengte ich die restlichen Zutaten an und wunderte mich, dass in die Julplätzchen kein Zucker kam. Kein Zucker? Hööö? Zum Buch gegriffen, nachgelesen, dahhhhhhhh, *flücheblendeichjetztmalaus* In das Rezept gehörten 200 g brauner Zucker, nicht Butter... Gab dann halt die doppelte Menge Julplätzchen. ![]()
Schritt 2: Zutaten bestellen
Da Uuuuunmengen Kuvertüre und Co. benötigt wurden, hab ich mal wieder meine Lieblingsbezugsquellen angeschrieben (http://pralinenwerkzeug.de und http://pati-versand.de). Die Lieferungen kamen wie immer pünktlich. ![]()
Für die Ochsenschwanzsuppe wurde der Metzger des Vertrauens angesprochen.
Schritt 3: Umsetzungsreihenfolge planen
Wann kann ich was machen und wie lange halten die Leckereien?
Schritt 4: Aaaaaanfangen! Nele, Du hast nur noch eine knappe Woche Zeit!!!!
Gesagt, getan und so sah dann das Buffet nach ca. 35-40 Arbeitsstunden in der Küche und zwei, drei kleinen Fauxpas aus...
Sablé au chocolat mit Fleur de Sel
Die Rezpte der einzelnen Leckereien stelle ich Euch gerne nach und nach bereit. Alles auf einmal erschlägt einfach... ![]()
Meine Favoriten: Nata-Törtchen, Schokoladenmandeln und die Baumkuchen-Four
Was gab es für Fauxpas?
- Ich habe die Vanillekipferl zweimal gebacken. "Wiegen Sie 160 g Puderzucker ab." Hab ich gemacht und unter die anderen Zutaten gemischt. "Geben Sie den Vanillezucker zu zum Puderzucker und stellen Sie die Mischung zur Seite."
- Die karamellisierten Weinbeeren haben wir weggeworfen. Die waren optisch super, nur klebte das Zeugs dermaßen an den Zähnen, dass wir die Weinbeeren niemanden zumuten mochten.

- Ich habe die doppelte Menge an Julplätzchen gebacken, s. o.
Lars, ich hoffe, Dir hat Dein sehr vergängliches Geburtstagsgeschenk gefallen... ![]()
PS: Am Tag des Patisserie-Buffets fand ich übrigens die Ochsenschwanzsuppe und die Leberwurstbrote am Besten. Zuckerschock *chrchrchr*
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