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18.10.2015 — Anzeige: Hinweis zum Rezensionsexemplar
Sweet de luxe - Nicole Riechertblv VerlagIch habe zwischen all meinen Pralinen- und Patisserie-Büchern kein Buch, welches ich in die Ecke Coffee Table Book stecken würde. Ich habe auch kein Pralinen- bzw. Patisseriebuch, bei welchem ich beim Lesen der Einleitung sooft "jupp, genauso ist es" gedacht oder auch gesagt habe. Lars hat schon etwas irritiert geschaut, als ich den einen oder anderen Satz einfach vorlas. Aber er kennt mich ja und kann das gut ertragen.
Es sind Sätze, wie
bei denen ich immer wieder beipflichtend kräftig nicke.
Nicole Riechert, Patissière und Autorin dieses Coffee Table Books, welches ich Dir hier gleich vorstellen werde, spricht mir aus der Seele. Die Punkte, die sie in ihrer Einleitung kurz und prägnant anspricht, sind die wichtigsten Punkte, die man in der Pralinenherstellung zu beachten hat. So einfach ist das. Lies die Einleitung und Du weißt, wie Pralinen funktionieren. Daher ist dieses auch eine sehr gelungene Ergänzung meiner Pralinen- und Patisseriebuch-Sammlung. Aufgrund der Größe sticht es zwar aus der Masse der anderen Bücher hervor, aber so what?
Was ist denn eigentlich ein Coffee Table Book? Ich schmeiß mit dem Begriff um mich, aber ist er überhaupt passend?
Großformatig? Ja. Aufwendige Fotografien? Ja. Verhältnismäßig wenig Text? Ähhhh, nein. Es ist ja trotz der Aufmachung immer noch ein klassisches Patisseriebuch mit Rezepten.
Buchbesprechung Sweet de Luxe Pâtisserie vom Feinsten
Nicole Riechert Erschienen im blv Verlag Format: 29.8 x 32.6 cm, Hardcover Fotos von Tanja Bischof ISBN: 978-3-8354-1326-9 49,90 € (D)
Der Schutzumschlag des Buches ist schwarz und zeigt einen geigelten, dunklen Trüffel, edel verziert mit etwas Blattgold. Die Schrift ist pink, der Rücken ebenso. Nimmst Du den Schutzumschlag ab, so erwartet Dich ein Traum in... pink. Das gewählte Papier ist sehr dick und hochwertig, leicht glänzend, aber nicht stark reflektierend, so dass man auch abends auf dem Sofa sitzend entspannt im Buch schmökern kann.
Das Buch ist unterteilt in
Jedes Kapitel beginnt mit einer aufwendig gestalteten Doppelseite. Ein großes Foto, verziert mit Ornamenten und dem Kapiteltitel in geschwungener Schrift.
Die Rezepte sind ebenfalls jeweils auf einer Doppelseite dargestellt. Das jeweilige Foto bekommt seine eigene Seite. Das Rezept, bestehend aus der Zutatenliste und der Zubereitung, wird auf der zugehörigen zweiten Seite dargestellt. Jedes Rezept hat sein eigenes Design. D. h. jede Seite sieht anders aus.
Viele Rezeptbilder sind mit Ornamenten verziert. Passend dazu ist auch der Rezepttext mit dezenten Ornamenten unterlegt. Hübsch sieht die Gestaltung aus und trifft hierbei ganz und gar die Coffee Table Book Idee. Bei ganz wenigen Rezepten leidet hierdurch allerdings die Lesbarkeit. Etwas schade. Man muss in diesen wenigen Fällen die Schrift sehr fokussieren, um den Rezepttext lesen zu können.
Die Fotos sind, auch wenn Du es jetzt vielleicht vermuten würdest, nicht überladen. Zum Glück! Es liegen also keine bekleckerten Löffel und Krümel auf dem Fotohintergrund. Danke hierfür.
Ein Rezept besteht, wie schon kurz erwähnt, aus der Zutatenliste und der Beschreibung der Zubereitung. Zum Rezept ist jeweils die Anzahl der Portionen angegeben. Die Zubereitungsdauer fehlt leider. Dafür ist die Zutatenliste in die Zutaten der einzelnen Rezeptkomponenten gegliedert. Die Zubereitung ist in 1., 2., 3., ... unterteilt. Die Texte sind kurz und klar geschrieben und machen dadurch die Zubereitung leicht verständlich. Auch wichtig, alle genannten Zutaten werden in der Zubereitung verarbeitet. Lach nicht, das ist nicht immer selbstverständlich.
Die Rezepte funktionieren und sind dazu noch sehr lecker. Ich habe in einem Pralinenkurs im Februar Nicoles Erdbeer-Ingwer-Pralinen von den Teilnehmerinnen herstellen lassen. Ein Traum in Pink.
Die Pralinen haben allen geschmeckt, sahen gut aus und kamen bei allen gut an. Ich habe an der einen oder anderen Stelle hier im Blog schon erwähnt, dass ich meine Bücher gerne mit Post-Ist versehen. Interessante Rezepte, die ich mal ausprobieren möchte, werden so markiert. Gut, ich müsste bestimmt 150 Jahre alt werden und fast täglich was anderes kochen, um all diese Rezepte nachkochen zu können, aber ich mache das trotzdem mit viel Hingabe und Spaß. Mein Sweet de luxe sieht übrigens so aus:
Ich möchte u. a. noch
ausprobieren.
Ob mir dieses Buch trotz der genannten kleinen Mankos gefällt? Ein klares Ja. Ich mag das Buch, trotz seiner eher unhandlichen Größe. Gut, Pink ist nicht so meine Farbe, aber dafür können die Autorin sowie der Verlag nichts.
Eine kleine Leseprobe findest Du übrigens hier: Sweet de luxe – Pâtisserie vom Feinsten
Schokoladige Grüße :-) 2 Kommentare:
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