Kalter Igel
Ein Gastbeitrag von Evelyn
... auch bekannt als Kalter Hund oder Kalte Schnauze ![]()
Ich habe heute Evelyn bei Pralinenwahnsinn zu Gast. Evelyn stellt Euch im Rahmen des Blogevents Lieblingsschokolade eine ihrer Lieblingsschokoladen vor - Kalter Igel. ![]()
Und nun hier Evelyns Beitrag ![]()
Erinnerung an eine vergangene Zeit:
Als ich klein war, waren Kuchen und Schokolade den Festtagen und sonntäglichen Kaffeetafeln vorbehalten. Süßigkeiten gab es nur, wenn man besonders „artig und folgsam“ gewesen war. Die vom Sonntagskaffee übrig gebliebenen Kuchenstücke bekam der Vater mit in sein wöchentliches Proviantpaket gepackt. Er, der über die Woche „auf Montage“ arbeitete, war es gewöhnt zum ersten Frühstück Kuchen zu essen. Niemals Brot. – Wenn am Sonntag ein Kalter Igel auf den Kaffeetisch kam, war das immer eine besondere Freude, bedeutete das doch für mich „Schoki satt“. Ob sich meine eigenen Kinder später auch so über diesen Kuchen gefreut haben, weiß ich gar nicht. Ich werde sie mal fragen...
Kalter Igel
Zutaten
300 g Kokosfett
125 klarer oder Staubzucker
45 g Kakao
2 – 3 Eier
2 Pakete Butterkekse
Zubereitung
Das Kokosfett bei niedriger Temperatur zerlaufen lassen. Inzwischen Zucker, Kakao und Eier verrühren und das sich abkühlende Fett ganz allmählich, fast tropfenweise, zugießen. In eine mit Butterbrotpapier oder Alufolie ausgelegte Kastenform eine Schicht Schokoladenmasse streichen, darauf Keks anordnen. Schichtweise so fortfahren, bis die Schokoladenmasse aufgebraucht ist. Zuoberst soll Keks liegen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Nach völligem Erkalten (nach ca. 3 – 4 Stunden) aus der Form stürzen und eventuell mit Mandelscheiben oder Schokoladenplätzchen garnieren. In Scheiben schneiden.
Guten Appetit
Evelyn, vielen lieben Dank für Deine schokoladige Kindheitserinnerung. ![]()
Schokoladige Grüße ![]()
PS: Ja Ma, ich mag auch kalten Igel.


