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30.11.2016
Pralinenwahnsinn - ab sofort auch Pralinenmanufaktur!Wie bekommt man als Quereinsteiger eigentlich die Eintragung in die Handwerksrolle, um Pralinen verkaufen zu können?Wer meiner Seite auf Facebook folgt, der hat am 09. November 2016 Folgendes gelesen:
Es ist tatsächlich soweit. Anfang November erhielt ich endlich DEN lang ersehnten Brief von meiner Handwerkskammer, dass meinem Antrag auf Erteilung einer Ausnahme gemäß §8 der HwO für die Teiltätigkeiten Pralinen und Schokoladen bewilligt ist. Meine Eintragung in die Handwerksrolle geschah dann am 09. November 2016. Somit bin ich jetzt offiziell Mitglied der Handwerkskammer, betreibe ein eingetragenes Handwerk und darf ab sofort Pralinen und Schokoladen ohne Einschränkungen verkaufen.
Bislang fuhr ich stets mit angezogener Handbremse. Nun brauche ich meine Gedanken und Ideen nicht mehr zu bremsen und kann sie einfach laufen lassen. Und was mir da alles für Ideen kommen... Ich werde mich mal einige Tage mit viel Tee, guter Schokolade und Bleistift und Block hinsetzen müssen, um all die Ideen und Gedanken mal zu skizzieren, einen Teil wegzuwerfen, einen Teil umzubauen und einen weiteren Teil auszubauen. Ich bin gespannt, wie meine Manufaktur sich am Ende vor mir, und dann später vor Dir, präsentieren wird.
Da ich in letzter Zeit sehr häufig gefragt werde, wie ich es geschafft habe, die Ausnahmebewilligung zu erlangen, schreibe ich Dir einfach mal ein paar Eckdaten und meine Meinung zu diesem Thema auf. Bitte beachte, dass es sich hier um meine Erfahrung und meine persönliche Meinung handelt. Wie andere Handwerkskammern und Konditoren-Innungen agieren, kann ich nicht sagen. Und ja, ich habe eine etwas härtere Meinung zu dem Thema Ausnahmebewilligung, die Dir evtl. nicht "schmecken" wird, solltest Du erwägen, ebenfalls eine zu beantragen.
Dann legen wir mal los: Der Verkauf von Pralinen, Schokoladen, Schokoladenprodukten, aber auch von Torten, Kuchen, Kuchen im Glas, Cupcakes, Cakepops und Co. ist ausschließlich dem Konditorhandwerk vorbehalten. Ferner dürfen auch nur Konditormeister die Artikel verkaufen. Konditorgesellen dürfen, ebenso wie Köche, Patissiers und Quereinsteiger, keine Ware an die Frau / an den Mann zum Verzehr außerhalb ihrer Betriebsstätte bringen. Damit es auch "Nicht-Konditormeistern" möglich ist, Konditorwaren verkaufen zu können, z. B. bei Betriebsübernahmen, gibt es in der Handwerksordnung den § 8, in dem es um Ausnahmebewilligungen geht. Auf das dort Niedergeschriebene gehe ich hier jetzt nicht näher ein, das kannst Du bequem ergooglen und selber nachlesen. Im April diesen Jahres habe ich den Antrag auf die Ausnahmebewilligung nach § 8 der HwO bei der für mich zuständigen Handwerkskammer gestellt. In den Moment, in welchen man den Antrag abgibt, sind folgende Punkte offen und nicht einschätzbar:
Und das sind nur einige der Frage, die erst nach und nach beantwortet werden. Auch muss man bedenken, dass man, wenn die Eintragung erfolgt ist, noch weitere behördliche Dinge zu klären hat. Das Handwerk muss beim Gewerbeamt angemeldet werden. Du musst Mitglied in der Berufsgenossenschaft für Nahrung und Gastronomie werden. Eine eigene Produktionsstätte muss her (man kann sich irgendwo einmieten oder muss selber bauen). Lohnt sich die Mitgliedschaft in der Konditoren-Innung? Etc. pp. Es hängt also einiges dran, an solch einem Antrag.
Ich bin diesen Weg komplett gegangen. Einiges war bei mir schon im Vorfeld durch die Pralinenschule geklärt und vorhanden. Das ein oder andere habe ich unwissentlich durch meinen Techniker für Informatik (ja, ich komme eigentlich aus dem technischen Bereich) erledigt. Somit blieben für mich "nur" noch 2/3 der Fragen offen. Schlussendlich habe ich Anfang August die Benachrichtigung von der Handwerkskammer erhalten, dass ein Eignungsnachweis zu erbringen ist. Diesen habe ich noch im August erbracht. Dann dauerte es noch ein wenig, bis klar war, dass ich die Eintragung in die Handwerksrolle erhalten werden. Insgesamt hat mein Antrag von der Einreichung bis zum Erhalt der Handwerkskarte ein gutes halbes Jahr gedauert. Und die Kosten? Die sind absolut individuell und hängen ganz von dem persönlichen Wissen und Können ab. Dreistellig? Vierstellig? 1000? 3000? Das kann ich Dir für Deinen Fall nicht sagen und ich kann und werde hier auch keine Prognose abgeben. Danke für Dein Verständnis.
Und wie sieht so eine Eignungsprüfung aus? Auch das kann und werde ich hier nicht beantworten (können). Die Tiefe der Eignungsprüfung ist wieder komplett individuell und hängt von der prüfenden Konditoren-Innung und der antragsstellenden Person ab. Es kann nur eine Sichtkontrolle und ein kurzes Gespräch erfolgen. Es kann sein, dass eine theoretische und eine praktisch Prüfung abgelegt werden muss. Es kann aber auch sein, dass zusätzlich noch das betriebswirtschaftliche Wissen abgefragt wird. Alles ist möglich.
Jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit kommt von vielen Seiten immer wieder die gleiche Frage von diversen Seiten in den einschlägigen Pralinengruppen auf Facebook. Überspitzt lautet sie:
Ich möchte nicht fies klingen, die eigene Familie und die eigenen Freunde finden fast immer alles toll, was man so macht. Aber zurück zum Thema: Um es ganz direkt zu sagen, mache Dir erst Gedanken um die Antragsstellung, wenn Du wirklich gut bist und handwerklich gute bis sehr gute Pralinen herstellen kannst. Hierzu gehört es übrigens nicht, Hohlkugeln zu füllen. Das kann jeder. Du muss temperieren, tablieren, dressieren und gießen können. Das Temperieren größerer Mengen Schokolade geht übrigens einfacher, als das kleinerer Mengen. Du musst Schnittpralinen genauso wie handgegossene Pralinen und klassische Trüffel beherrschen. Nougat und Karamelle solltest Du ebenfalls herstellen können. Und warum wird Glukose in den Pralinen verwendet? Was ich damit sagen möchte? Wenn Du wirklich Pralinen und Schokoladen herstellen und verkaufen willst, wirst Du Dir die Fähigkeiten, die Du zur Herstellung von Pralinen und Schokoladen brauchst, mit Freude und Leidenschaft aneignen. Auch wirst Du Dich nicht davor scheuen, ein Stück Geld für Deinen Traum in die Hand zu nehmen. Und auch der evtl. längere "Behördengang" wird Dich nicht abschrecken. Am Ende wirst Du genauso stolz auf Dich und Deine Pralinen und Deine Eintragung in die Handwerksrolle sein, wie ich es bin.
Im Übrigen sind die Behörden, egal ob Handwerkskammer, Konditoren-Innung, Gewerbeamt oder Gesundheitsamt alle sehr freundlich und hilfsbereit. Einen Anruf, auch wenn es der x-te ist, brauchst Du nicht scheuen.
Schokoladige Grüße
3 Kommentare:
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16.09.2016
5 + 1 = Große Geburtstagsparty5 Jahre Pralinenwahnsinn und 1 Jahr Pralinenschule#HURRA!
Pralinenwahnsinn wird 5 und 1 Jahr!
*wirrguck*
Ein innerliches "uaaaaaahhhhh", "krass", "verrückt" und *sprachlosfühlend* lassen mich diesen Artikel schreiben.
Wenn ich aktuell wieder darüber nachdenke, fühle ich einfach nur ein inneres Hüpfeburghüpfen gepaart mit ganz vielen Uaaaaahhhhhs, Wowwws und *kneifmichmal*-Gedanken. Unglaublich, was ich hier machen kann und darf. 5 und 1 Jahre Pralinenwahnsinn... Krass!
Ich hole am besten mal ein wenig aus und erkläre Dir mal, warum es sich so anfühlt und ich es so wahrnehme.
Künstlerisch und handwerklich begabt war ich schon immer. Von klein auf gehörten Mal-Utensilien und Papier in mein Leben. In der vierten Klasse ging es darum, eine AG auszuwählen, an der man teilnimmt. Es wurde z. B. ein Theaterstück aufgeführt. In der Theater-AG wurde das Stück geprobt und vorbereitet. Alle Mädels der Klasse wollten natürlich in den Chor. Alle? Nein, nicht alle. Wie die Gallier wollte die kleine Nele ihr eigenes Ding und ging in die Kulissen-AG.
Später kam noch ein Musikinstrument hinzu, damit der kleinen Nele in der Schule auch nicht langweilig wird. So war das damals... Und heute? Heute bin ich weiter kreativ. Die Mal-Utensilien sind zwar noch da, sind aber weniger im Gebrauch. Es haben sich andere kreative Dinge in den Vordergrund geschoben. Kulinarische Dinge! *ganzentzücktguck* Der Genuss, die Liebe zu richtig guten Lebensmitteln und die Neugier brachten mich zur Pralinenherstellung. Und zwar genau vor 5 Jahren! Vor 5 Jahren plante ich mein erstes 4-Gänge-Menü zu meinem Geburtstag. 14 Leute saßen in Lars Wohnung und genossen den Abend, während ich den Abend kochenderweise strahlend in der offenen Küche verbrachte. Zum Abschluss gab es Espresso und meine allerersten Pralinen - Cappuccino und Himbeere in weißen Hohlkugeln. Verbesserungswürdig fand ich sie, toll fanden die Gäste sie.
Mein Anspruch der Verbesserung blieb, und so wuchs ich in die Pralinenherstellung hinein. Ich blieb wie auf einer Droge hängen. Pralinen, meine Droge... Ich bin immer noch ganz verliebt. *hach*
fragte ich meine Mutter vor ein paar Tagen, als wir gemeinsam in meiner Pralinenküche standen.
Meine Mutter steht in solchen Momenten übrigens immer ganz besonders da:
Sie legt dann das beiseite, was sie gerade in der Hand hat, dreht sich leicht von der Arbeitsfläche weg und horcht in sich hinein, während sie die Praline kostet. Toll, oder? Solch kleine Freuden herzustellen und zubereiten zu können... und auch zu dürfen... ist für mich mein Luxus und nicht selbstverständlich. Daher schrieb ich oben "Kann und darf".
1 Jahr Pralinenschule - Wahnsinn!
1 Jahr, das waren 20 ausgebuchte Kurse und knapp 120 schokoladenbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ich in meiner Pralinenschule begrüßen durfte. Schon krass, oder?
Ihr, meine Teilnehmerinen und Teilnehmer, habt gemeinsam mit meiner Unterstützung über 12.000 Pralinen hergestellt und auch Eure Gesichter sahen ähnlich glücklich und freudig und genussvoll aus, als Ihr Eure erste Praline gekostet habt. Glaubt Ihr nicht? Könnt Ihr aber ruhig, ich freue mich jedes mal auf diesen Euren Moment...
Vielen Dank, dass Ihr meine Kurse besucht habt. Vielen Dank für Euer Vertrauen und für die zum Teil wirklich weiten Anreisen. Ich bin immer wieder überrascht, von wie weit Ihr anreist und ich merke, ich bin nicht allein so pralinenwahnsinnig.
Eine Neuerung gab es noch während des ersten Jahres der Pralinenschule. Ich nenne es liebevoll Pralinenwahnsinn goes Familienunternehmen. Seit Juni 2016 darf ich mich über die Unterstützung durch meine Mutter Evelyn freuen. Sie entlastet mich als kaufmännische Assistenz und befreit mich von der ganzen administrativen Arbeit, die im Hintergrund zu erledigen ist. So kann ich mich weiter auf den Aufbau von Pralinenwahnsinn konzentrieren, schaffe es wieder mehr, für Euch zu bloggen und mehr Zeit in der Pralinenküche zu verbringen. Pralinenwahnsinn hat die erste Angestellte, natürlich fair bezahlt, ganz in Sinne der Green Chefs.
Das neue Teammitglied stelle ich Euch demnächst genauer vor.
Es hat sich echt viel getan im letzten Jahr, gell? *immernochganzungläubig*
Für mich sind das alles Gründe, den 5. und 1. Geburtstag ordentlich zu feiern! #Hurra!
Und deshalb verschenkte ich zweimal je einen Gutschein über die Teilnahme an einem Pralinenkurs:
1 Gutschein für 1 Person für die Teilnahme am Pralinenkurs am 05.11.2016 in Altusried im Wert von 175€ (Der Gutschein ist nur für diesen Kurs gültig und ist nicht anwendbar auf andere Kurse in BS oder Altusried. Reise- und Übernachtungkosten werden nicht übernommen)
1 Gutschein für 1 Person für die Teilnahme an einem ausgeschriebenen Pralinenkurs im ersten Halbjahr 2017 in Braunschweig im Wert von 139€ (Der Gutschein ist nur für ausgeschrieben Kurse von Januar bis Juni 2017 einlösbar.
Reise- und Übernachtungskosten werden nicht übernommen.)
Nicht viel. Verrate mir bis zum 18.09.2016 - 20 Uhr, warum Du Pralinen genauso liebst, wie ich, und wie pralinenwahnsinnig Du bist. Der beste/lustigste/beeindruckenste/skurillste/ausgefallenste/chilligste/wie-auch-immer Kommentar gewinnt und sollte ich mich nicht entscheiden können, so wird das Los entscheiden.
Teilnahmebedingungen:
So, nun drücke ich Dir fest die Daumen und bin auf Deinen Kommentar gespannt.
Nachtrag: Vielen lieben Dank für Eure vielen tollen Glückwünsche hier und auch auf Facebook. Anfang der Woche wurden die beiden GewinnerInnen ausgewählt bzw. ausgelost und auch schon informiert. Ich freue mich, die beiden Gewinnerinnen (es hat zwei Damen getroffen) im November in Altusried bzw. in einem der 2017er-Kurse in Braunschweig begrüßen zu dürfen.
Schokoladige Grüße
PS: Die Teilnehmer des Altusried-Pralinenkurses, die den Kurs bereits gebucht haben, nehmen automatisch an der Verlosung für den Altusried-Gutschein teil.
14.08.2016
Allgäuline 2.0 - Himbeer-Rharbarber-Tonka-Gelee auf heller Waldmeister-CanacheOriginal Beans and friends - Brigitte Bengner PassioneEigentlich will ich Dir hier gerade ganz entspannt ein neues Pralinenrezept passend zu diesem frühlingshaften Sonntag mitten im August niederschreiben. Aber was passiert? Erstmal nichts... Ich habe gerade Rag'n'Bone Man entdeckt und muss Human und Remains in Dauerschleife rauf und runter hören. So geil, besonders wenn Skin von Skunk Anansie mit einsetzt. Gänsehaut pur. Unfassbar schön! Absolute Hörempfehlung! Und dazu dann eine feine Praline genießen... Ich bin dann man weg, nech? Nein, keine Angst, vorher stelle ich Dir natürlich noch meine Allgäuline 2.0 vor.
Allgäuline, die gibt es hier schon einmal auf Pralinenwahnsinn. Mit der Allgäuline, meiner kleinen Liebeserklärung ans Allgäu, habe ich vor drei Jahren versucht Urlaubserinnerungen geschmacklich einzufangen, was damals schon gut gelang. Version 2.0 kam mir Anfang April in den Sinn. Da habe ich meine kleine Rennschüssel aka C1 auf dem Parkplatz vor der Schachtanlage (kurze Erklärung: ich arbeite in einem Bergwerk) abgestellt. Ich trottete noch etwas verschlafen zum Eingangstor und hatte plötzlich tausend Nasen. Allgäu! Frisch geschittenes Heu! Tonka! Cumarin! Waldmeister! Wo? Der ganze Boden im Wald vor dem Eingangtor meines Arbeitslebens 1.0 ist voller Waldmeister! *nochimmerganzverliebtguck* So hatte ich also knappe drei Wochen jeden Morgen kleine Urlaubserinnerungen ans Allgäu.
Parallel fachsimpelte ich mit Brigitte Bengner von passione aus meinem Genussnetzwerk über die Verwendung von Marmeladen in Pralinen. Zu flüssig? Passen die Texturen? Stören Kerne? Haltbarkeiten? Was man halt so diskutiert, wenn zwei selbständige Genussliebhaberinnen aufeinander treffen. Hierbei ist es übrigens egal, ob man virtuell, telefonisch oder persönlich diskutiert. Als Genussmensch ist die Diskussionsplattform egal, man versteht sich immer. Aus Neugierde zum Thema wurde dann ein Testlauf und das Ergebnis bekommst Du hier nun als neues Pralinenrezept auf Pralinenwahnsinn präsentiert.
#originalbeansnadfriends Allgäuline 2.0 (für ca. Pralinen / 2 Formen à 24 Pralinen)
Zutaten 70 g Sahne 20 g Invertzucker 180 g weiße Schokolade, z. B. Original Beans Edel Weiss 37% Eine handvoll Waldmeister, mind. und/oder 1/2 Tonkabohne Rhabarber-Himbeer-Tonka-Fruchtaufstrich von Passione, durch ein feines Sieb passiert
ausreichend temperierte dunkle Schokolade, z. B. Original Beans Cru Virunga 70 % zum Gießen von Pralinenhohlkörpern
Vorab zwei Pralinenformen schminken, also mit gefärbter Kakaobutter ausmalen, mit temperierter dunkler Schokolade ausgießen und auskristallisieren (aushärten) lassen.
Canache Die Sahne zusammen mit dem angetrockneten Waldmeister sowie etwas gehackter Tonkabohne (vorsicht, intensiv) leicht erwärmen, vom Herd nehmen und eine Stunde ziehen lassen. Die Sahne zusammen mit Waldmeister und Tonkabohne aufkochen, kurz ruhen lassen und durch ein Haarsieb über die bereitstehende weiße Schokolade gießen. Diese kurz anschmelzen lassen und das Ganze zu einer glatten Masse verrühren. Die so entstandene Canache auf 32°C abkühlen lassen.
Die fertige Canache in eine Dosierflasche oder einen Einwegspritzbeutel geben und bereitstellen. Den passierten Fruchtaufstrich in einen Einwegspritzbeutel geben.
Fertigstellung Jeden Pralinenkörper zu knapp 1/3 mit dem Fruchtauftrich füllen. Anschließend die Pralinenkörper mit der Canache bis 1-2 mm unter dem Rand füllen und über Nacht auskristallisieren lassen. Die fast fertigen Pralinen am Folgetag mit temperierter dunkler Schokolade verschließen und aushärten lassen. Die nun fertigen Pralinen aus den Formen befreien und genießen.
Zum Schluss noch eine Empfehlung: Dass ich das Allgäu als klassischer norddeutscher Nordsee-Junkie liebe, habe ich ja hier schon oft genug erzählt. Anfang Novermber 2016 ist es wieder so weit, ich packe mein Pralinenkrams ins Auto und reise ins Allgäu zu Melanie von Pimpimella. Gemeinsam veranstalten wir wieder unseren norddeutsch-allgäurischen Pralinenkurs! Wir machen es Euch hübsch, rühren in Schokolade, stellen gemeinsam feine Pralinen her und genießen den Tag in geselliger Runde. Ich freue mich jetzt schon auf unseren gemeinsamen Tag im Allgäu, denn Melanie ist eine tolle Gastgeberin. Pssst, wenn Ihr schonmal ins Ambiente der Küche, in der wir pralinieren werden, reinschnuppern wollt, dann schaut kommende Woche un-be-dingt Das perfekte Dinner. Lisa, Melanies Tochter, kocht mit! Lisa ist ürigens meine liebste Küchefee überhaupt, die mir in den Pralinenkursen im Allgäu stets spülend und aufräumend den Rücken freihält. Lisa, danke für Deine Hilfe. *knutsch*
Neugierig geworden? Dann kommen hier die Fakten zum Kurs und zu unserer Gastgeberin: Pralinenkurs Allgäu-Pralinen am 05.11.2016 in Altusried
Habt einen schönen Sonntag und vielleicht sehen wir uns im November im Allgäu. Ich würde mich freuen!
Schokoladige Grüße |