Eine kleine weiße Praline, die es in sich hat und auch Weiße-Schokoladen-Muffeln, wie mir, schmeckt. 
Ich habe für ein Treffen mit Kochverrückten verschiedene Pralinen gemacht, u. a. auch diese kleine, aber sehr leckere Schwarzwälder Kirsch...

Die Schwarzwälder Kirsch besteht aus dunklen Hohlformen mit einer zweischichtigen Füllung, umhüllt mit weißer Kuvertüre. Sehr lecker und verdammt schnell aufgegessen. 

Zutaten
für 75 Pralinen
Füllung 1
20 g Zucker
1,2 g Pektin
250 g Sauerkirschgelee
12 ml Kirschwasser (40 Vol.-%)
Füllung 2
350 g weiße Kuvertüre
130 g Sahne
20 g Honig
50 g Butter
50 ml Kirschwasser (40 Vol.-%)
75 Zartbitter-Hohlförmchen (Form nach Wahl)
10 Belegkirschen
500 g temperierte Weiße Kuvertüre
Zubereitung
Füllung 1
Zucker und Pektin miteinander vermischen. Das Sauerkirschgelee leicht erwärmen, so dass es beginnt wieder flüssig zu werden. Sobald das Sauerkirschgelee flüssig ist, drei bis vier Löffel an die Zuckermischung geben und alles ordentlich miteinander verrühren. Die Mischung in das restliche, flüssige Gelee gießen. Das Gelee aufkochen und dann abkühlen lassen. Das Kirschwasser unter das Gelee rühren, wenn es 28°C erreicht hat. Dann das Gelee in einen Spritzbeutel geben und die Hohlformen bis zur Hälfte damit füllen. Die Förmchen für mindestens zwei Stunden ruhen lassen.
Füllung 2
Die weiße Kuvertüre klein hacken. Die Sahne mit dem Honig aufkochen. Die kochende Sahne vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Dann die Sahnemischung über die weiße Kuvertüre gießen und alles gründlich miteinander verrühren, bis sich die Kuvertüre aufgelöst hat und eine homogene Canache entstanden ist. Sobald die Canache 40°C erreicht hat, das Kirschwasser unterrühren. Die Canache muss nun noch weiter abkühlen. Sobald sie 28°C erreicht hat, wird sie bis zum Rand in die halbvollen Förmchen gegossen.
Die nun gefüllten Förmchen am besten über Nacht an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank!) ruhen lassen.
So, nun ist es fast geschafft.
Die Belegkirschen werden in je acht Spalten geschnitten und die weiße Kuvertüre temperiert. Wie man temperiert, könnt Ihr hier oder hier lesen. 
Die ausgeruhten Pralinenformen werden mit der weißen Kuvertüre umhüllt. Keine Angst, die Füllung läuft nicht raus, sie ist fest. Achtet darauf, dass die weiße Füllung oben ist. Man hat dann den optisch schöneren Effekt beim Anbeißen der Praline. 
Zum Schluss wird nur noch die Kirsche auf die frisch umhüllt Praline setzen. Fertig 
Rezept aus "Pralinen & Konfekt selbst gemacht", Südwest-Verlag
Ach ja... Wie das Treffen der Kochverrückten ablief?
Schaut mal hier: Allgäu Adventure, oder warum aus einem Teller kein Kännchen wird
Mel und Tom das Wochenende sehr schön in Worte gefasst. 
SChokoladie Grüße 
Artikel hinzugefügt am 12.05.2013 14:43:35.