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29.03.2015
Dunkles Schokoladeneis mit pfeffrigen ToppingMein Beitrag zu Bushcooks Kitchens vierten BloggeburtstagEiner meiner liebsten Foodblogs wird vier Jahre alt. Obwohl, Foodblog trifft es nicht ganz. Bushcooks Kitchen ist für mich eher ein kulinarisches Onlinemagazin, denn was die liebe Dorothee fast täglich (!) veröffentlicht, lässt sich sehen. Restauranttipps, Weintipps, Rezepte, Buchrezensionen, Berichte über Kochkurse und Events, kulinarische Reisetipps, und, und, und. Dorothee liebt die gute Kulinarik und das merkt man nicht nur an ihrem kulinarischen Magazin. Ihr Wissen ist immens, ihr Können schon fast beneidenswert und obendrauf ist sie eine wirklich sympathische Person. Dorothee, ich freue mich, Dich persönlich zu kennen.
Happy Birthday zum vierten Geburtstag von Bushcooks Kitchen!
Zum Geburtstag wünscht sich Dorothee Souvenirs auf der eigenen Küche. Was hat man kulinarisches aus dem Urlaub mit nach Hause gebracht und was kann man damit Schönes anstellen? Ich musste wirklich lange grübeln, denn wir sind zwar ab und an mal im Urlaub, aber habe ich von denen kulinarische Souvenirs mitgebracht? Tja, da mein Beitrag (mal wieder) auf den letzten Drücker kommt, kannst Du Dir bestimmt schon denken, dass ich etwas länger in meinem kleinen Oberstübchen kramen musste, aber ich bin dann doch fündig geworden. Ich kann ja nicht schon wieder was vom Spätzlesieb und dem Allgäu erzählen.
Meine kulinarischen Souvenirs, die ich Dir gleich vorstellen werde, kommen aus Zürich und dem Schwarzwald. Aber zwei Souvenirs sind es dann doch nicht ganz… Es ist eher eine Zutatenkombination, die ich seit meinem zweiten Pralinenkurs von Fabian Sänger in Zürich liebe und ständig abwandle. Der Pralinenkurs hieß „süß und salzig“. Es ging um Geschmackskombinationen, die nicht alltäglich sind, aber aufgrund des Aufbaus der Zutaten gut miteinander harmonieren. Wir haben Pralinen mit Zwiebeln, Dill, Gurke, Tomate, usw. usf. hergestellt. Klingt komisch, oder? Aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass die Geschmackskombinationen der Pralinen sehr gut passten, und dass die Zwiebelpralinen sogar ein kleines Pralinenhighlight darstellt. Der Grundgedanke, dass eher ungewöhnliche Zutaten miteinander harmonieren, war gesetzt. Dies ist also mein erstes Küchen-Souvenir, welches ich von einer Reise mitbrachte.
Das zweite kulinarische Souvenir ist meine Pfefferliebe, die ich aus dem Schwarzwald, genauer gesagt aus Waldmössingen, mitgebracht habe. In dem kleinen, eher unscheinbaren Dorf Waldmössingen, gibt es ein knallgelbes Haus mit roten Fenstern. Betritt man das Haus durch eine rote Tür, so steht man mitten im Gewürzparadies The Spice Shop. Zig Curryarten, Chilisorten, Pfeffersorten, Salzen, Kräutern, etc. warten darauf erschnuppert und mitgenommen zu werden. Kochkurse kann man hier belegen und gerne gibt die Besitzerin Birgit Erath ihr Wissen zu den einzelnen Gewürzen preis. Hier entdeckte ich meine Pfefferliebe.
Beide Souvenirs lassen sich super miteinander kombinieren, daher habe ich für Bushcooks Kitchen ein feinherbes Schokoladeneis mit Pfeffertopping gemacht:
Feinherbes Schokoladeneis (Vorsicht mächtig! Eine Kugel reicht, um die Schokoladenlust für den Tag zu beruhigen.
Zutaten für 1 l Eis
250 ml Vollmilch 125 g Creme double 2 Eigelbe 88 g feiner Zucker 50 g gutes Kakaopulver 150 g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil), fein gehackt
Zubereitung Die Zartbitterschokolade in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Milch zusammen mit der Mascarpone in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis es dampft. Die Milchmischung darf aber nicht kochen. Das Kakaopulver in die heiße Milchmichung rühren. Den heißen Kakao über die Schokolade gießen, eine Minuten kurz warten und dann die Schokolade gründlich unter die Milchmischung rühren.
Eigelb zusammen mit dem Zucker leicht schaumig schlagen. Die heiße Schokoladen-Milchmischung langsam unter ständigem Rühren in die Ei-Mischung gießen. Sobald alles verrührt ist, die so entstandene Eismasse zurück in den Topf geben. Vorsichtig erhitzen bis die Masse eindickt. Hierbei ständig rühren und aufpassen, dass die Eismasse nicht kocht, denn das darf sie nicht.
Sobald die Eismasse eindickt, diese durch ein Haarsieb in eine Schüssel gießen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Dabei ab und zu durchrühren. Die Mischung dann über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Die Eismasse lässt man dann am nächsten Tag in der Eismaschine gefrieren. Danach sollte das Eis noch für zwei, drei Stunden in die Tiefkühlung ruhen. Fertig.
Und wie mache ich nun mein Pfeffertopping, welches ich vorhin angesprochen habe? Das ist nun ganz einfach. Man nehme seinen Lieblingspfeffer, z. B. Kampot Pfeffer (wildwachsener echter roter Pfeffer), zerstoße diesen frisch mit dem Stößel in einer Schüssel und streue den Pfeffer auf eine Kugel feinherbes Schokoladeneis. Ich könnt mich ja glatt in diese Geschmackskombination reinsetzen.
Liebe Dorothee, nochmals herzlichen Glückwunsch zum vierten Geburtstag von Bushcooks Kitchen und vielen Dank für Dein schönes Bloggerevent!
Schokoladige Grüße
Nach einem Rezept aus Exklusive Eiscreme und andere Laster von The Icecreamists erschienen bei Edition Fackelträger. 5 Kommentare:
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